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Reisebericht

Reisebericht von Herrn A.

Das Schiff ist eine klassische niederländisch-belgische Spits: ein Frachtschiff, dessen Abmessungen auf die Freycinet-Wasserstraßen Frankreichs abgestimmt sind.

Die Reise vom 17. bis 24. September 2026 führte von Évry-Val-de-Seine südlich von Paris durch die französische Binnenwasserstraßenlandschaft nach Norden.

Ein markanter Bestandteil war der Abstecher bis Berry-au-Bac und die anschließende Rückkehr in Richtung Oise und Canal du Nord.

Ziel der Reise war Douai.

Am frühen Morgen zeigt sich die Seine noch ruhig.

Vom Vorschiff reicht der Blick über das breite Wasser und die dichte Bebauung am linken Ufer.

Später folgt die Passage durch das Zentrum von Paris.

Auf einer Spits gehört die Leinenarbeit unmittelbar zur Navigation. In der Schleuse muss das Schiff während des Hebens oder Senkens kontrolliert werden.

Nach dem langen Ruyaulcourt-Tunnel folgt der nördliche Teil des Canal du Nord in Richtung Arleux. Über die Verbindung zum Canal de la Sensée wird schließlich Douai erreicht.

Damit endet eine Reise, die auf wenigen Tagen eine außergewöhnliche Bandbreite der französischen Binnenschifffahrt zeigt: die Seine in Paris, enge Schleusen, technische Arbeit an Bord, Getreide als Massengut, stille Natur, kleine Hafenorte und zwei große Kanaltunnel.

Das Schiff ist dabei nicht nur Transportmittel, sondern selbst das zentrale Thema der Reise.