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Reisebericht

Reisebericht von Herrn R.

Hallo zusammen!

Sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Die Reise mit dem Frachtschiff war sehr schön. Sind am 28.10.morgens um 7 Uhr am Eurogate angekommen und danach um ca. 10 Uhr wieder am CTT. Wir sind danach noch eine Nacht in Hamburg geblieben. Am 16 sind wir um ca. 16 Uhr an Bord und am nächsten Tag um 13.30 Uhr Leinen los. Sind erst am Abend an den NOK gekommen und haben leider nichts davon gesehen und bei der Rückreise war es auch schon wieder dunkel. Der erste Halt in Estland ist ausgefallen, weil keine Ware dafür an Bord war. Deshalb ging es Nonstop nach Kotka Finnland. 3,5 Tage hat das gedauert hatten aber schönes Wetter. In Kotka sind wir von Bord (eine Frau aus Genf war noch dabei). Die Stadt ist nicht besonders groß. Sind zu einem Turm hochgelaufen und haben einen Rundumblick gehabt. Nach 3 Std sind wir wieder zurück aufs Schiff. Um 23 Uhr ging es weiter Richtung Helsinki, wo wir am Morgen ca. 5 Stunden vor der Einfahrt nach Helsinki im Kreis gefahren sind, weil der Liegeplatz belegt war. Am Abend haben sie noch ein paar Container abgeladen und um 22 Uhr haben sie damit aufgehört. Am nächsten Morgen hat es stark geregnet und haben beschlossen das wir bei dem Sauwetter auf dem Schiff bleiben und haben leider nichts von Helsinki gesehen. Um 21 Uhr ging es an einem Stück zurück nach Bremerhaven. Danzig ist auch ausgefallen. Als wir von der Elbe hinaus in die Nordsee fuhren, wurde der Wind immer stärker und die Wellen immer größer (Sturm Joshua lässt grüßen). Das wir so einen großen Bogen um das Wattenmeer fahren mussten wusste ich gar nicht. Und jetzt kommt das Allerbeste! Durch den starken Seegang war es schon ein Abenteuer, als wir zum Mittagessen gingen. Unten angekommen war es ein Balanceakt das Mittagessen zu holen. Am Tisch musste man die Suppenschüssel halten, sonst wäre sie vom Tisch gerutscht. Auch die Offiziere hatten ihre liebe Not mit dem Essen. Alle Stühle wo nicht besetzt waren sind herumgerutscht. Beim Koch hat es auch ordentlich gescheppert. Als wir danach wieder auf die Kabine gingen, war es wie beim Bergsteigen. Mit beiden Händen haben wir uns am Geländer 5 Stockwerke hochgearbeitet. Auch unsere anderen Schuhe sind von der Garderobe zur Tür gerutscht. Alles in allem war das Abenteuer pur. Um ca. 15.30 Uhr sind wir in Bremerhaven eingelaufen sind dann aber wegen der 2 Stunden Tageslicht nicht mehr von Bord. Ab 18 Uhr hat es wieder stark geregnet und gestürmt. Im Licht von dem Ladekran konnte man sehen, wie der Regen waagrecht über uns wegfegte. Bei der Beladung hatte der Kranführer alle Mühe mit den Containern bei dem Sturm sie abzusetzen. Um Mitternacht ging es wieder zurück dabei wurde man schön in den Schlaf geschaukelt. Am nächsten Morgen ist das Schiff 20 Stunden vor Helgoland im Kreis gefahren, weil der Hamburger Hafen gesperrt war. Der Kapitän sagte das die Wellen bis zu 7 Meter hoch waren. Da hat es die Gischt bis zur Brücke geweht. Diese Reise werde ich und mein Freund NIE vergessen. Die Frau aus Genf, die dabei war hat schon viele Schiffsreisen mit Containerschiffen gemacht, wie sie erzählt hat. Sie hat den Pazifik / Atlantik überquert war in Australien und Asien als in fast allen Ecken der Welt. Die Alexander B sei das kleinste Schiff davon alle anderen waren größer ca. 300 Meter. Das Essen war auch gut nur hat es an einem Abend Tintenfischringe gegeben und die sind mir am nächsten Tag schwer im Magen gelegen danach war alles wieder gut.

Gruß aus Ulm