Reisebericht

Herr B. berichtet uns:

Hallo Frau Pfeiffer und Team,

bin wieder gut und voller vieler positiver Eindrücke zurückgekommen. Im Anschluss an die Seereise war ich noch am Amazonas und besuchte alte Kollegen in Manaus. Und nach Heimkehr war ich sofort wieder unterwegs.

Ein paar Bemerkungen zur Reise, in loser Folge:

Schiff kam auf 2 Stunden genau in Philippsburg an. Hatte mir zuvor beim Agenten den Passageschein geholt. Gut, wenn man 2 Tage früher vor Ort ist. Hatte mir noch die Insel angesehen. Es ist empfehlenswert, ein Hotel schon von hier aus zu buchen. Liegezeit in Pbg 19:00 – 24:00 Uhr.

Aufnahme an Bord sehr zuvorkommend. Gleichzeitig mit mir stieg eine 5-Mann-Service-Crew für Kranrep. ein, und später kam noch ein Fleet-Manager aus Marseilles dazu. Die Messe wurde voll. Ich war der einzige Passagier.

Meine Owner-Kabine war in einem entsprechend “Passagier”-Zustand, also sehr gut. Verpflegung dito. Ich war der einzige, der zum Essen Wein bekam, ansonsten Alkoholverbot an Bord.

Besatzung: Offiziere meist Ukrainer, 9 Mann; Mannschaft: 13 Philippinos mit allen sehr guten Kontakt.

Ich hatte aufgrund meiner vielen berufsmäßigen Erfahrungen auf Fracht- und Passagierschiffen keinerlei Probleme. Für absolute Neulinge dürfte es allerdings schon zu Missverständnissen kommen, was auch der Kapitän erwähnte. (kurze, z.T. nachts Liegezeiten, deutliche Warnungen auf das Risiko bei Landgängen könnte manche abschrecken, viel Eigeninitiative bei An- und Abreise erforderlich, Zurechtkommen auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse usw., wie Ihnen bekannt und auch in den Unterlagen darauf hingewiesen wird.) Unterstützung wurde durch Besatzung und Agenten voll gegeben.

Beispiel: habe zusammen mit dem Kapitän und dem Ltd. Ing. ein Taxi gemietet zum Weltraumbahnhof. Anschließend feilschen wir wegen des erhöhten Fahrpreises. Gehört zur Reise.

Auffallend Positiv: Sicherheit wird Großgeschieben, viel ausgeprägter als ich es selbst auf den großen Passagierschiffen (allerdings vor der Concordia-Zeit) erlebt habe.

Überlebensanzüge (plombiert!) plus Helme in der Kabine. Es sind extra Trainingsanzüge vorhanden!

Gänge, Türen, Büros vollgeklebt mit Vorschriften und Hinweisen.

Bin nachts an Bord. Gleich am Morgen Rundgang mit dem 3. Off. durchs Schiff, der mir alles zeigte, auch rettungsmäßig. Vorbildlich. Konnte dem Kapitän allerdings aus meiner Erfahrung noch Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Wurde positiv aufgenommen. Übrigens war ich später zusammen mit dem Fleetmanager – gute Kontakte – wieder einmal in einem der Rettungsboote, das vom Chief Mate detailliert durchgesehen wurde, mit Start des Motors und Überprüfung der Ausrüstung, sowie Durchsprache der Ausschwenkung des Bootes.

Im Hafen sind – wohl vorschriftsmäßig – alle Außentüren des Deckhauses zugesperrt, bis auf eine Tür am Hauptdeck. Sollte eine Notsituation eintreten ist Übersicht und Ruhe erforderlich. Hinweis: die Türen können von innen geöffnet werden, mit Kraft, also nichts für Schwächlinge.

Der Maschinenraum machte einen sehr sauberen Eindruck. Dem Schiff selbst sieht man an, dass es für eine Überholung in der Werft Zeit wird.

Wünsche dem Team einen guten Wochenstart!

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