Reisebericht

Herr Dr. G. und Frau P.:

Liebe Frau Pfeiffer!
Hier ein kurzer Eindruck unserer Reise mit der Rheintal. Sie können es, wenn Sie wollen, für Ihre Homepage verwenden.
Am Freitag, dem geplanten Abfahrtstermin ein Gespräch mit Frau Pfeiffer, das Schiff laufe am Samstag um 8 Uhr in Rotterdam ein und habe nur kurze Liegedauer, wir sollten daher bald im Hafen sein. Am Tag vorher beim Immigration-Officer einzuchecken erwies sich als problemlos, also Wecker auf 6 Uhr und ohne Frühstück aber mit freudiger Erwartung bei strahlendem Wetter um halb 7 ins Auto und zum "Haven 2750". Und dort hieß es beim Pförtner: Keine MS Rheintal. Die kommt nicht vor 13 Uhr. Und außerdem, wie wir uns das vorstellen, wer soll uns zum Schiff bringen, immer diese Reisebüros, keine Ahnung von irgendwas und dann kommen so komische Passagiere. Also der Pförtner hat uns dann eher mit langen Gesichtern stehengelassen und bei Pfeiffer war (erwartungsgemäß am Samstag um 7) auch niemand erreichbar. Und unser Groll ohne Frühstück war groß, aber wie wir nach einer Woche sahen, unberechtigt. Am Containerterminal ist es auch nicht so gemütlich. Also rein ins Auto und wir fahren an die Küste. Dort erreichten wir auch Frau Pfeiffer am Telefon und alles war klar. Um 12 Uhr wieder am Hafen, um 13 Uhr, wieder keine Rheintal, die kommt vielleicht um 15 Uhr, die Warterei auf so einer Hafenzufahrt kann ganz schön lang werden.
Aber endlich um 15 Uhr beim Blick durchs Fernglas: Hurra, die Rheintal kommt, und plötzlich geht alles ganz einfach, es steht ein Arbeitsfahrzeug da, ich setz mich zu ein paar Pylonen und Seilen auf die Ladefläche, Elke vorne zum Fahrer und schon sehen wir der Rheintal beim Anlegen zu. Der Second Officer begrüßt uns, weist uns ein und nach Bezug der Kammern sind wir nur wenig später beim Kapitän auf der Brücke und werden von einem der nettesten und zuvorkommendsten Menschen willkommen geheißen. Wir sehen dann der Mannschaft beim Laden zu und wissen dann, was harte Arbeit ist. Sagenhaft was die Burschen leisten müssen. Aber liebe Frau Pfeiffer, kurze Liegezeit ist halt auch relativ, fürs Frühstück hätten wir schon Zeit gehabt in der Früh im Hotel, wir Landratten haben uns unter kurzer Liegezeit eine halbe Stunde oder Stunde vorgestellt, nicht 6 Stunden. Denn ausgelaufen sind wir erst nach ca. 21 Uhr, also nach 6 Stunden.
In der Abenddämmerung liefen wir dann die Maas entlang aus Rotterdam hinaus in die Nacht der Nordsee hinein. Und das schon auf der Brücke bei Kapitän Valery Sitnik. Vollkommen reizüberflutet fielen wir dann nach einem Bier in unseren Kammern ins Bett und fielen beim "tschukatschaka" des Motors bald in den Schlaf.
Am nächsten Morgen, artig wie wir sind, um 7 Tagwache, nur ja den Smutje Teo nicht mit dem Frühstück warten lassen, im Laufe der Woche sahen wir das mit den Zeiten nicht mehr ganz so eng. Überhaupt Teo, ein wirklich guter Koch, er versuchte jeden Tag aufs Neue, uns zu Tode zu füttern. Wir kamen uns manchmal vor wie Hänsel und Gretel, ob wir auch schon fett genug wären. Und der Speiseplan war erstaunlich gesund (so viel frischen Salat esse ich zu Hause nie, schon gar nicht freiwillig) und reichhaltig.
Nach dem Frühstück sofort auf die Brücke, dort eine tolle Neuigkeit, die wir nicht wussten: die Reise geht nicht nur in den Trondheimfjord sondern auch in den Stavangerfjord nach Bergen, also besser als angekündigt.
Schiff besichtigen (Laderaum, Frontdeck), der Mannschaft bei der Arbeit zusehen, lesen, schauen, essen, lesen, schauen, essen und schon ist der Tag vorbei.
Am nächsten Tag geht’s in den Stavangerfjord, das Wetter ist meist gut, einige kleine Regenschauer machen gar nix. Der Lotse kommt bei voller Fahrt an Bord, auch mit ihm ist es genauso kurzweilig zu plaudern wie mit dem Kapitän, der First Officer redet nicht ganz so gern, ist aber auch immer freundlich und hat nichts gegen unsere Gegenwart auf der Brücke.
Bergen sehen wir leider nur aus der Ferne und den Hafen, die Liegezeit ist für einen Landgang zu kurz, aber das ist egal, es ist auch so alles eindrucksvoll genug. Nach wenigen Stunden Laden wieder hinaus aufs offene Meer und Richtung Trondheimfjord.
Am nächsten Morgen dann Einfahrt in den Trondheimfjord, für den unser Kapitän keinen Lotsen braucht, sondern selbst die Lizenz hat. Das Wetter wird im Laufe des Tages immer besser und in Skogn beim Anlegen am Nachmittag ist es warm und die Sonne scheint. Wir spazieren in das kleine hübsche Dorf, kaufen ein, gehen ins einzige Lokal auf Kaffee und köstlichen Kuchen und schreiben Karten und dann wieder an Bord. Die ganze Nacht wird geladen, die Seamen leisten Unglaubliches und am Morgen geht’s wieder zurück. Unterwegs sehen wir Schiffe von Hurtigrouten, mit denen wir um nichts in der Welt tauschen möchten.
Irgendwann zwischendurch auch noch Besichtigung der eindrucksvollen "Engine" des Schiffes und auch aufs "Monkey Deck" (ganz hinauf aufs "Dach" zum Radar) dürfen wir.
Der Wind frischt zwar etwas auf, zum versprochenen Sturm reicht es aber leider nicht. Und jetzt wissen wir aber auch, warum Pfeiffer für die ungeplanten Verzögerungen mit der Abfahrt nichts konnte. Wir kamen schon Freitagabend vor Rotterdam an, mussten aber außerhalb des Hafens auf offener See mit etlichen anderen Schiffen vor Anker gehen und übernachten. Am Samstag um 4.30 Uhr früh startet dann wie geplant der Diesel, und wird nach 10 Minuten wieder abgestellt. Die am Abend geplante Einfahrt in den Hafen wird vom Hafen kurzerhand um eineinhalb Stunden verschoben, so war es auch eine Woche vorher, nur halt gleich um 7 Stunden. Das weiß dann weder Kapitän noch Reeder noch Pfeiffer, also was soll‘ s.

Unsere erste Reise mit dem Frachtschiff war ein so tolles Erlebnis, dass es sicher nicht die letzte sein wird. Danke der Crew der MS Rheintal.

 

Reisebericht Norwegen

Reiseberichte Norwegen

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    Guten Tag Frau Pfeiffer Besten Dank für Ihr Mail. Zuerst möchte ich mich bei Ihnen für die sehr gute Organisation bedanken. Ich kann nur Lob über Ihre Firma aussprechen. Von Anfang an waren [mehr...]
  • Herr T. sandte uns diese E-Mail
    Hallo Frau Weber, vielleicht freuen Sie sich über Resonanz und so möchte ich kurz berichten, wie die Reise mit der MV Marmakira nach Norwegen verlief. Zunächst hatte ich noch nie so ein [mehr...]
  • Frau K.:
    Liebe Frau Pfeiffer, die 2 Wochen auf der MS MarMakira unter Kapitän Z. waren wunderbar. Für norwegische Verhältnisse hatten wir traumhaft gutes Wetter, moderaten Wind mit entsprechend wenig [mehr...]
  • Frau D. schrieb:
    Seit zwei Tagen bin ich von meiner Reise zurück und möchte nur eine kurzes Feedback geben. Es war einfach wundervoll! Der Kapitän und die gesamte Crew haben sich rührend um ihre Gäste [mehr...]
  • Schöner ausführlicher Bericht von Herrn L. aus S.:
    Reisebericht als PDF-Datei. [mehr...]
  • Ehepaar T.:
    Sehr geehrte Frau und Herr Pfeiffer, wir sind gerade von unserer Schiffsreise zurück. Es war genau wie wir es uns vorgestellt haben. Sehr nette Besatzung, alle waren sehr hilfsbereit und gaben [mehr...]
  • Frau S. schrieb uns:
    Hallo liebes Pfeiffer-Team, wenn auch etwas verspätet, möchte ich Ihnen dennoch eine kurze Rückmeldung zu unserer Reise vom 06. Juni mit der MS Gerda geben (von Hamburg nach Norwegen). Das [mehr...]
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    Liebe Frau Pfeiffer, nach einer Woche auf der MS Aurora, die uns von Hamburg via Bremerhaven nach Oslo und zurück führte, sind wir gestern wieder mit vielen Eindrücken gelandet. Als [mehr...]
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    inzwischen ist schon fast ein Monat seit unserer Reise mit der Jork Ruler vergangen und ich wollte mich nur kurz bei Ihnen melden. Die Reise war - trotz ungemütlichen Seegangs auf der Fahrt von [mehr...]
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    Hallo Frau Pfeiffer, Frau Falkenberg, Herr Pfeiffer Meine Reise nach Oslo mit der Henneke Rambow war für mich ein voller Erfolg. Meine Erwartungen wurden noch übertroffen! Ich könnte mir eine [mehr...]
  • Max B., 12 Jahre, schrieb uns:
    Sehr geehrte Fam. Pfeiffer, Ich bin 12 Jahre alt und fuhr vor 3 Wochen mit meinen beiden Großeltern mit der "MV Doris Schepers" (Reise: IFR 105). Ich möchte mich an dieser Stelle für [mehr...]
  • Herr J.L. schrieb uns:
    Sehr geehrte Frau Pfeiffer, sehr geehrte Frau Falkenberg, so schnell vergeht die Zeit. Am 15.05. gingen mein Kumpel und ich an Bord der "Doris Schepers", um die Meere unsicher zu machen. [mehr...]
  • Ehepaar U. mailte uns:
    Sehr geehrte Fam. Pfeiffer, liebe Frau Falkenberg, mittlerweile sind einige Tage vergangen, wo wir von Bord der Doris Schepers gegangen sind. Mit voller Absicht. Wir wollten unsere Emotionen etwas [mehr...]
  • Herr Dr. G. und Frau P.:
    Liebe Frau Pfeiffer! Hier ein kurzer Eindruck unserer Reise mit der Rheintal. Sie können es, wenn Sie wollen, für Ihre Homepage verwenden. Am Freitag, dem geplanten Abfahrtstermin ein Gespräch [mehr...]
  • Herr R. schrieb uns:
    Moin Moin Frau Pfeiffer, Montag haben wir mit der SVEN in HH wieder angelegt, also genau eine Woche nach Abfahrt. Es war eine sehr abwechslungsreiche Fahrt, nicht immer bei gutem Wetter. So war im [mehr...]

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