Reisebericht

Herr A. aus H.:

Angelaufene Häfen: Antwerpen, Felixstowe, Le Havre, Charleston, Freeport, Veracruz, Altamira, Houston, New Orleans, Freeport, Charleston, Antwerpen, Felixstowe, Bremerhaven
Sonntag, 9.4.06
Morgens mit dem Zug nach Antwerpen. Das Containerschiff, die MSC Alessia, war schon da und es ging gleich an Bord.

Beim Abendessen habe ich mit dem Kapitän und dem Chief erste Gespräche geführt. Der Chiefmate machte mit mir gegen 19.30 den Sicherheitsturn. Das Schiff ist riesig und macht einen sehr guten Eindruck. Die Kammer ist sehr groß, sauber und gepflegt. Die meisten Offiziere sind deutsch.
Mittwoch, 12.4.06
Gegen 4.00 morgens an in Felixstowe. War in der City. Felixstowe ist ein kleiner Strandbadeort. Die Sonne schien und man konnte gut auf der Strandpromenade spazieren gehen. Der Seemannsclub ist gut. Habe dort einige Crewmitglieder getroffen und ein Guinnes gezischt.
Donnerstag 13.4.06

Morgens 7.00 Uhr ab nach Le Havre. Weiter am Samstag, 15.4.06. Der nächste Hafen ist Charleston (USA).
Sonntag 16.4.06 – 22.4.06

Seetage. Die Zeit vergeht im Flug. Es gibt täglich etwas Neues zu entdecken. Das Essen ist gut, reichlich und abwechslungsreich. Ein sportliches Angebot vom Tischtennis bis zum Saunieren kann ebenfalls genutzt werden. Nach dem Passieren der Azoren wird das Wetter täglich besser und wärmer. Die See ist ruhig und wir machen gute Fahrt. Der Chiefmate zeigt mir das riesige Schiff in allen Einzelheiten. Die Dimensionen sind wirklich gewaltig.
Sonntag 23.4.06

Wetter sonnig und warm 22º C. 16.45 in Charleston fest. Es ist Sonntag und viele kleine Sonntagsskipper sind unterwegs. Die Hafeneinfahrt lief reibungslos. Die Stadt liegt ziemlich günstig und am Abend war ich mit zwei jungen deutschen Seemännern auf Landgang. Es ist hier richtig was los. Nach kurzer Erkundung zwischen Historie und Altstand mit ehemaligem Sklavenmarkt ging es in eine nette Kneipe mit Livemusik und ein paar netten Mädels von black bis beautiful. Morgens gegen 4.00 ging es ab nach Freeport auf den Bahamas.
Dienstag, 25.4.06

Gegen 1.00 in Freeport  fest. Wetter tropisch warm und sonnig. Am Nachmittag ab ins Dorf. Waren am Strand. Schneeweißer Sand und azurblaues Wasser bei 25º C. Neben einigen großen Hotels gibt es eine Bummelmeile mit typisch karibischem Flair. Es gibt viele Bars und Restaurants. Haben auch „Conk“ gegessen. Das ist eine große Muschel, die viel Fleisch hat. Sie wird auf verschiedene Weise zubereitet und schmeckt lecker. Kurz vor Mitternacht wurde abgelegt.
Mittwoch 26.4.06

Seetag. Schönstes Wetter bei 27º C. Das Wasser im großen Innenpool hat 25º C. So lässt sich leben!
Donnerstag, 17.4.06

Sind im Laufe des Tages vor Veracruz. Glatte See bei herrlichem Sonnenschein. Es gibt wieder fliegende Fische und ich sah eine Schildkröte.
Freitag, 28.4.06

Gegen 3.00 in Veracruz fest. Um 10.00 Uhr in die Stadt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie das Leben hier funktioniert. Armut und Reichtum, Elend und Feudalismus auf engstem Raum.
Sonntag, 30.4.06

Frühmorgens an der Pier in Altamira fest. Außer der Hafenanlage und einigen Produktionsstätten gibt es hier nichts zu sehen. Die nächste Stadt ist Tampico und zu weit weg. War mit dem Chief in der Maschine. Es ist alles sehr groß, geräumig und sauber.
Dienstag, 2.5.06

Bei schönstem Wetter um 9.30 an der Pier in Houston fest. Waren am Abend im nächsten Dorf. Houston ist zu weit weg.
Freitag, 5.5.06

Bei Sonnenaufgang auf dem Missisippi. Vor New Orleans wird der Topmast gelegt, damit wir die Brücke an der Waterfront passieren können. Von der Sturmkatastrophe sind noch jede Menge Schäden zu sehen. Hauptsächlich ist die Seite stromauf rechtsseitig betroffen. Die Regierung hat Wohnmobile allen Geschädigten zur Verfügung gestellt. Bei den meisten Häusern steht so eins. Vom Schiff aus sieht man sehr viele blaue Dächer. Das besagt, hier hat der Sturm das Dach zerfetzt und es wurde mit blauer Folie abgedeckt.

War in der City. Sie hat weniger abbekommen. Auch sind die Schäden an der Hafenfront nicht so schlimm, da die Schuppen alles abgehalten haben. Doch der Dreck liegt noch immer vor manchem Haus. Diesmal war ich im „French Quarter“. Hier ist richtig was los!
Montag, 8.5.06 bis Mittwoch, 24.5.06: Rückreise über Freeport, Charleston, Antwerpen, Felixstowe nach Bremerhaven.

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