Reisebericht

Ein ausführlicher Reisebericht von Herrn B.:

Anreise: PKW Charlotte à BHf Xanten à Duisburg – IC à Hamburg Hauptbahnhof Hamburg à Einquartierung & Übernachtung im Seemannsheim (einfach, sauber & gut) Krayenkamp 2. Spaziergang zu den Landungsbrücken, gr. Hafenrundfahrt mit kl. Barkasse durch die Speicherstadt, beeindruckend und sicherlich einen Tag Aufenthalt wert. Abendessen im Portugiesischen Viertel, im Restaurante Porto – sehr gut – eine angenehme Zeit geplaudert.

Spaziergang durch St. Pauli, unsere Zeit ist einfach zu kurz. Nachtruhe angesagt. Ein wunschgemäßer Auftakt.

27.03.2011 Sonntag

Ca. 10:30 Uhr Taxi, über die Koelbrandbrücke à Hafeneingang, mit dem Hafenschattel à Schiff Bianka Rambow.

Das Schiff Bianka Rambow:

 

Reisebericht Finnland

 

Baujahr: 2004, Bauwerft: Sietas-Werft Hamburg Neuenfelde,
Länge: 133,95 Meter, Breite 22,74 Meter, Gesamthöhe: 40,45 Meter,
Containerkapazität: 868 TEU, Höchstgeschwindigkeit: 18,5 Knoten
(1 Knoten = ca 1,85 km)
Schiffstyp: Open-Top Container-Feeder, Motor: Hersteller: MAK, Name: Susi, Bohrung: 430mm, Hub: 610mm, Zylinder 9,
= 796,85 ltr. Hubraum, 8800 kW, betrieben mit Schweröl, welches auf ca. 140 Grad vorgeheizt werden muss, da es sonst zu zähflüssig ist.

Ballastwassermanagement:

Gibt es damit keine Kleinlebewesen in fremde Gewässer eingeschleppt werden.
Somit kann z. B. kein Nordseewasser ins schwarze Meer gelangen.

Schiffsgesetz:
Priorität hat die Ladung, deren Löschung und die Beladung. Es sind feste Essenszeiten 3 x täglich vorgegeben. Auf unserem Schiff bestimmt Kapitän Lüdtke die Reiseroute zum vorgegebenen nächsten anzulaufenden Hafen.

Besatzung:
Das Schiff wird von einem Kapitän (Kapitän zur See. Hr. Lüdtke) geführt, sodann sind 2 nautische Offiziere, 2 Offiziere für die gesamte Schiffstechnik, 2 Mitarbeiter für die Schiffstechnik sowie 5 Mitarbeiter Deck und natürlich ein Koch auf dem Schiff. Dazu kann eine wechselnde Zahl an Auszubildenden kommen. (z Zt. 2)

Bordsprache:
Die Bordsprachen sind in der Regel Englisch und Deutsch.

Brücke:
Der Zugang zur Brücke ist in der Regel unbeschränkt möglich, der Arbeitsablauf darf aber in keiner Art und Weise behindert werden.

Reederei:
Die Reederei Rambow aus Drochtersen im Alten Land ist ein mittelständisches Familienunternehmen und wird von Wilfried Rambow und seinem Sohn Sven Rambow geführt. Die Reederei hat momentan 10 Schiffe verschiedener Größen im Einsatz.

Einsatzgebiet:
Die Bianca Rambow ist im Moment im Einsatz als Feeder in der Nord- und Ostseefahrt. Feeder bedeutet, dass mit dem Schiff mittlere und kleinere Häfen angelaufen werden und von bzw. nach dort die Container von und zu den großen Nordseehäfen Antwerpen, Rotterdam, Bremerhafen und Hamburg transportiert werden. Von dort werden die Container dann auf die großen Schiffe zu ihren Bestimmungsorten in Asien, Amerika, etc. transportiert. Somit erbringen Feeder-Schiffe eine Zu- bzw. Abbringer-Funktion für die großen Containerlinien.

27.03.2011 Sonntag – Wir gehen an Bord
Erstmals sehen wir den automatischen Containertransport. Wir zählen bis zu ca 50 Fahrzeuge die ohne Fahrer über Induktionsschleifen Container einlagern, wieder auslagern und zum Verladekran fahren. Für uns ein wildes durcheinander. Der Verladekran ist mit 6 – 7 Mann bestückt. Nach Aussage von Kapitän Lütke funktioniert es nach den Anfangsschwierigkeiten Problemlos.

 

Reisebericht Finnland

 

Unsere Ladung wird an 2 verschiedenen Stellen (Abfahrt & Anlegen eingeschlossen) vervollständigt. Alles dauert seine Zeit.

28.03.2011 Montag – Reise à Kotka (Finnland)
Ca 10:30 Uhr verlassen wir Hamburg à Bremerhafen.
Die Elbe: eine beeindruckende weite Wasserwelt (mit Erde/Schlamm aufgewühlte brauen Brühe). Wir fahren langsam, da vor 22 Uhr kein Platz im Bremerhafener Hafen ist.
Sehr genau können wir die Leistungsverluste durch Windschatten bei den Windparks beobachten. 21:30 Uhr Ankunft in Bremerhafen. Ein weiter, gut anzufahrender Kai, jedoch mit sehr engen Anlegestellen. Hier beweißt Kapitän Lütke zum 1. Mal, dass er gerne große Schiffe manövriert und sein Schiff exzellent beherrscht.
Ein sonniger Frühlingstag, zu Ewald‘s Bedauern kein Wellengang.

29.03.2011 Dienstag
22 Uhr Löschen und Beladen an 2 Stellen (das Schiff wird in der Nacht um wenige 100 Meter verlegt). Angenehme Unterhaltung beim Frühstück mit Kapitän Lüdtke.
Danach Besichtigung der Antriebs & Versorgungseinheit der Bianca Rambow mit dem 2. Chief Sebastian. Eine uns sehr beeindruckende Sauberkeit im gesamten Schiff findet hier den Höhepunkt. Ca. 14 Uhr Auslaufen, ca 19:30 Uhr Einfahrt bei Cuxhaven in die Schleuse zum Nord-Ostseekanal. In der folgenden Nacht fahren wir ohne Licht, geführt durch Lotsen, langsam der Ostsee entgegen.

30.03.2011 Mittwoch
Ca 5:30 Ausfahrt (Schleuse bei Kiel) in die Ostsee. Diesiges Wetter, glatte See. Bis 19 Uhr verbringen wir den Tag mit essen & klönen. Danach Besuch beim Kapitän auf der Brücke. Er hat uns vieles, Kurseinstellungen, Entfernung zu den anderen Schiffen um uns, mögliche Richtungen der entgegenkommenden Schiffe, wie weichen wir aus – (immer nach Steuerbord rechts) – und unter anderem die Eissituation erklärt. Wir verweilen längere Zeit gedanklich in Südafrika. Das fasziniert Kapitän Lüdtke – er hat dort als 15 jähriger mit seinen Eltern gelebt – besitzt in Südafrika ein Haus. Wir fahren bei vollkommener Dunkelheit. Dabei sind auf dem Radar mehrere Schiffe in unserer Nähe, was Kapitän Lüdtke nicht mal anschaut. Wir sehen uns die Bilder aus Südafrika an. Je länger das dauert, je nervöser wird Hubertus. Mehrmalige Nachfrage: sind wir noch richtig auf Kurs? Für uns beide schöne Stunden.

31.03.2011 Donnerstag – Seemannssonntag
Am Seemannssonntag gibt es eine Sonderration Kuchen, Eis & die 1/4 Std. Kaffeepause wird auf eine ½ Std. verlängert.
Der Tag empfängt uns mit herrlichem Sonnenaufgang & ruhiger See. Kapitän Lüdtke hatte starke östliche Winde und Regen erwartet. Beim Frühstück hat er ob des Wetters angedeutet, unsere Taschen zu untersuchen, da einer von uns den Papst mitführen müsse. Schweden zur Backbordseite, Bornholm zur Steuerbordseite fahren wir mit 90 % Leistung ca. 15 Knoten à Finnland, um die Südwestlich Finnlands liegende kleine Inselgruppe (Hauptinsel Ahvenanmaa Aland) herum. Nach dem Mittagessen werden wir in die Seenotrettungsmaßnahmen der Bianca Rambow eingewiesen (Sebastian).
15 Uhr. Während der engen Durchfahrt Schweden – Finnische Inseln zum Bottnischen Meerbusen lassen wir, auf der Bank hinter der Brücke sitzend, die Wasserwelt bei Sonnenschein auf uns wirken. Kurz danach biegen Steuerbord Richtung Rauma, und sehen das erste Eis.
Einige Meilen vor Rauma geraten wir ins Eis, welches, je näher wir Rauma kommen, immer dicker (30 – 50cm) wird. Es ist sogar schwierig den finnischen Lotsen an Bord zu nehmen. Wir erleben die Eisfahrt an verschiedenen Stellen der Bianca Rambow und sind fasziniert.
Mit außergewöhnlicher Sicherheit lenkt Kapitän Lüdtke das Schiff rechtwinklig zur Kaimauer und dreht kurz vorher zur Seite. Somit schiebt er das Eis vom Kai weg und kann perfekt anlegen. Kompliment. Von unserem Deck aus sehen wir in weiter Entfernung 2 Menschen über das Eis der Seen laufen oder Skifahren. Wir haben uns 1 Kiste Becks besorgt, und trinken ein Feierabendbierchen. Danach ist Nachtruhe.

01.04.2011 Besuch in Rauma:

 

Reisebericht Finnland

 

Frühzeitig beginnt die Ladungslöschung. 7:30 Uhr Frühstück. Danach mit dem Taxi (besonders ausgestatteter VW Bulli) ein Besuch in der Stadt Rauma (ca 35000 Einwohner). Die dafür notwendigen Vorbereitungen werden freundlicherweise von der Besatzung eingeleitet. Rauma besteht im Stadtzentrum aus vielen Holzhäusern, wovon 1/3 dringend Farbe bräuchte. Im Außenbereich sind Steinbauten. Es gibt viele PKW, allgemein in gutem Zustand. Sie fahren mit Spikes. Dabei ist die Modellwahl die Mittelklasse der BRD. Mercedes, Audi und BMW sind eher selten. Die Verständigung ist auch für englisch sprechende Menschen schwierig. Die Verladekrane sind einfach ausgestattet. Sie fahren mit eigenem Fahrwerk (6 Achsen) freiem Arm, nur 2 Seilen (rechts/links) die gleichzeitig den Container heben. Zwischen den Umlenkrollen über der Containeraufnahme ist zum Containerdrehen ein E-Motor installiert. Insgesamt erfordert dieses System exzellente Kranführung.

02.04.2011 Reise Rauma à Kotka Ein diesiger Tag mit geringer Sichtweite, für uns sehr schade. Unser Schiff läuft wieder bei 90% Leistung, damit fühlt sich Susi (Schiffsmotor) hörbar wohl, à Kotka. Ein leises Grummeln geht gleichmäßig durch alle Decks. Für alle Menschen beruhigend.
Eine Meise und ein Rotkelchen (sieht sehr geschwächt aus) begleiten uns fernab des Festlands. Sie ruhen auf den Containern (wo mögen sie Nahrung finden?).
[...]
Der Wettergott meint es nicht gut mit uns. Den ganzen Tag nur geringe Sicht. Gegen 18:30 Uhr durchfahren wir wieder Eisfelder, was deutliches Rucken im Schiff verursacht. Ab 20 Uhr ist dickes Eis ein schwerer Gegner für die Bianca Rambow. Wir sind nochmals zur Brücke und haben einen Überholvorgang erlebt. Ein schwieriger Akt. Gegen Mitternacht sind wir nach einer Runde plaudern ins Bett. Das Schiff fährt wieder mit 13,6, Knoten à Kotka. In der Nacht hat die Bianca Rambow trotz vereistem Hafen ohne größere Probleme angelegt. Das Zusammenspiel der Mannschaft funktioniert.

03.04.2011 Sonntag: PKW Fahrt durch die Finnische Seenplatte 1. Tag
Sehr diesig. Wir fahren gegen Mittag mit dem Taxi nach Kotka und wollen einen Pkw für 2 Tage mieten (Vorbereitung durch die Schiffsleitung wieder perfekt). Dank der Mühe unseres Taxifahrers können wir an der Tankstelle TEBOIL-HELILÄ, Vesivallintie 11, Richtung Kouvola, einen Peugeot 306, 22000 km gelaufen, der Fa. Hertz mieten. Dafür muss die Zentrale in Helsinki eingeschaltet werden. Dank Taxifahrer und Tankstellenbedienung hat es funktioniert. Wir haben uns eine Tour durch die Finnische Seenplatte zwischen Kotka und Mikkeli ausgesucht.

 

Reisebericht Finnland
 
Reisebericht Finnland

 

Unsere Tour in Abschnitten: Kotka à Kouvola à Jaala à Hartola à Nurmaa à Mäntyharju à Autostr. 5 à Mikkeli à Übernachtung im Hotel Cumulus, Abends kleiner Stadtrundgang, danach sehr gutes Abendessen im Restaurant Huvi Retki, ÜbFrst 95,- € – bestes Badezimmer von Welt. (HUBERTUS)

04.04.2011 Montag PKW Fahrt durch die Finnische Seenplatte 2. Tag
5 Uhr Ortszeit (Finnland ist 1 Std vor) aufstehen, Frühstück. Danach über für Touristen besonders gekennzeichnete, schöne, unbefestigte Strecke, Str. 62 à Anttola à Hurissalo à Lukkonen à Puumala à Huukala à Syypohia à Virmutjoki. In der Seenlandschaft sind zum Teil sehr deutlich Fahrspuren der verschiedenen finnischen Eisnutzung zu sehen. Das jedoch ein einzelner Mensch weitab vom Ufer auf dem schon vom Wasser überzogenen Eis sitzt und angelt, versetzt uns in Staunen. à Ruokulaht à Immala, dort auf die Autobahn 6 vorbei an Imatra bis zur Abfahrt Karhusjäri B 13 zur russischen Grenze in Nuijamaa, kurzer Aufenthalt, ordentliche, beheizte Toilette, kl. Kisok (Blockhütte), verkauft Allerlei, vor allem jedoch Fisch, wofür schon auf der Autobahn Reklameschilder in mehreren Sprachen stehen.
Danach Rückfahrt über Autostr. 13 zur AB 6, à Autostr. 26 à Luumäki à Lankila à Myllykyä à AB 7 à Kotka à Auto abgeben, insgesamt 497.6 km, wunderschöne Landschaftskilometer.

 

Reisebericht Finnland
Reisebericht Finnland

 

32,460 ltr. getankt = 6,49ltr. /100km. Sparsamer Spritverbrauch dank vorsichtiger Fahrweise durch Ewald und trotz Hubertus´s klugen Ratschlägen.
Per Peedes haben wir noch eine Runde durch Kotka gedreht und die Touristikinfo besucht. Um wirkliche Sehenswürdigkeiten auszumachen, fehlt uns die Zeit. Erschwerend kommen die Verständigungsmöglichkeiten hinzu. Mit dem Wissen, unsere Möglichkeiten (gute Tipps durch Kapitän Lütke) bestens genutzt zu haben, fahren wir mit dem Taxi (durchweg sind die Taxi´s gehobene Klasse und in bestem Zustand) zu unserem Hafen Musalla. Vergessen haben wir, nach dem ältesten Eisbrecher der Welt (soll ja in Kotka liegen) zu suchen, sehr schade.
Die Verladung ist noch in vollen Gang. 17 Uhr ist Abendessen mit Kapitän und Chefingenieur. Wir erzählen dazu von der Fahrt durch die finnische Seenlandschaft.
17:30 Uhr heißt es: „Die Ladung ist vollständig und der Lotse an Bord!“ Kurze Anweisung durch Kapitän Lütke an Chefingenieur Udo Dibbern: „Du kannst die Maschine anschmeißen!“ Jetzt geht alles sehr schnell. Kapitän zur Brücke, Chefingenieur Susi starten, die Anlegeseile werden eingeholt und schon fährt die Bianca Rambow rückwärts vom Kai, dreht den Bug in Fahrtrichtung Westen, wir schauen auf die Uhr: 17:50 Uhr hat unser Schiff schon wieder 2/3 Fahrt aufgenommen. Eventuell hätte der Kapitän auch ein bisschen Rennfahrer werden können. Beim BOXENSTOP werden keine Fehler gemacht und wenn möglich, wird auch überholt.
Für uns ist diese Reise jetzt schon ein Highlight.

5.4.20011 Dienstag Reise Kotka à Bremerhaven
Gegen 17 Uhr verlassen wir Kotka. Der Hafen ist vereist, jedoch keine Schwierigkeit für uns. Wir stehen einige Zeit an der Reling, schauen zurück, sehe Kotka kleiner werden. Die Freude, mit dem Auto so weit ins Landesinnere Finnlands gefahren zu sein, fasziniert immer noch. 21 Uhr. Wir gehen zur Brücke. Kapitän Lütke: „Vor uns gibt es größere Probleme – Eis!“
Alle Schiffe suchen natürlich die Fahrrinnen der vorausgefahrenen Schiffe zu finden. Das wird sehr schwierig, weil Nebel. Im Eis gelten Vorschriften der Schiffsrouten nicht. Dann suchen die Kapitäne möglichst kurz vorher befahrene Strecken.
Das Radar zeigt: Vor uns sind 2 Schiffe festgefahren. Der Eisbrecher bemüht sich diese frei zu bekommen. Das gelingt erstmal nicht. Auch für die Bianca Rambow geht es nun zur Sache. 2 x fahren wir uns fest. Jetzt kommt die Kraft unseres Schiffes voll zur Geltung. Kapitän Lütke strahlt Sicherheit und Ruhe aus. Mehrmals Rückwärtsfahrt und dann mit ziemlich Power wieder vorwärts. Wir fahren sehr nahe an Eisbrecher und festliegenden Schiffen vorbei. Erstaunlich wie so ein Eisbrecher mit dem Eis umgeht. Mit ca 13 Knoten SOG (Spiet over Grund) geht es krachend und berstend durchs Eis Richtung Westen. Ca. 12 Meilen vor uns die nächsten Probleme. 2 Schiffe und 1 Eisbrecher. Wir fahren genau aufeinander zu. Wer verlässt die schmale Fahrrinne? Nach einigen Funksprüchen der Kapitäne verlassen wir die Fahrrinne. Wieder der Kampf Schiff (Kapitän Lüdtke) gegen Eis. Der starke Bugscheinwerfer sucht nach Richtungsmöglichkeiten, unsere Geschwindigkeit sinkt auf 5 Knoten. Backbord passiert uns der entgegenkommende Konvoi. Dabei hat der Eisbrecher das erste Schiff am Haken. Hinten im Eisbrecher ist ein V-Ausschnitt. Dahinein wird das abzuschleppende Schiff gezogen, was schon mal Beulen in den Schiffsbug drückt.
Für Hubertus und mich ein Spektakel. Für die Seefahrer sehr große Anspannung und Verantwortung. Kapitän Lüdtke ist schon froh, dass kein Wind entgegen kommt, was unsere Lager arg verschlimmern würde. Gegen Mitternacht wird die Vereisung der Ostsee wieder erträglich und wir fahren Bremerhafen störungsfrei entgegen.

6.4.2011
Ein diesiger Tag vermiest uns die Sicht. Wir verbringen den Tag mit lesen. Ich schreibe schon mal an unserem Reisebericht. Gegen Abend sind wir in Kiel machen in der Schleuse fest. Einige Seeleute gehen rasch ins Kiosk, steht zwischen beiden Schleusen, einige Kleinigkeiten einkaufen. Nach kurzem Aufenthalt fahren wir durch den Nord – Ostseekanal Richtung Brunsbüttel. Kapitän Lüdtke erzählt uns einiges über Gegend, Dörfer und Städte. Hier hat er als Kind gespielt und immer noch einige Verbindungen. Wir haben klare Sicht, gehen zur Brücke und werden mit schöner Aussicht belohnt. Nachts geht es durch die Schleuse Brunsbüttel in die Nordsee bei leichtem Wellengang à Bremerhafen. Gegen 4:30 Uhr wird die Bainca Rambow am Kai festgemacht.

7.4.11
Wir möchten noch die Rotorenproduktion für die Windkraft der Fa. Power Blade besichtigen und haben daher unsere Ausschiffung nach dem Frühstück geplant. An dieser Stelle nochmals ein HERZLICHES DANKESCHÖN an die Besatzung. Wir sind bestens umsorgt worden.

 

Reisebericht Finnland

Reiseberichte Finnland

  • „Vielfahrer“ Herr R. berichtet von seiner Reise
    Moin in Wuppertal, bin am Mittwoch wieder gut gelandet in Hamburg, sogar am gleichen Terminal, wo ich eingestiegen bin. Der Zustieg am 10. März war nicht ganz wie geplant. Aber Kapitän G. hat [mehr...]
  • Herr F. aus B.:
    Liebes Pfeiffer - Team! Nochmals ein Lob für die gute Vorbereitung meiner Frachtschiffreise mit der IDUNA. Heute nun einige Fotoimpressionen von der Reise. Es war eine super gelungene Reise. Bin [mehr...]
  • Herr R. schrieb:
    Sehr geehrtes Pfeiffer Team, ich bin von meiner Reise mit der IDA RAMBOW zurück; einmal mehr darf ich sagen: es war sehr schön! Die IDA RAMBOW ist ein sehr schönes und ausserordentlich [mehr...]
  • Herr R. aus der Schweiz:
    Wertes Pfeiffer Team! Seit Mittwoch bin ich von der Reise mit der VERA RAMBOW zurück. Die Reise war sehr schön, die VERA RAMBOW hat mich von der Grösse des Schiffes sehr beeindruckt und die 12 [mehr...]
  • Herr R. schrieb uns:
    mit einer guten Woche Verspätung melde ich mich von der Reise mit der Vera Rambow zurück. Mir hat es trotz des eher mäßigen Wetters gut gefallen. Das Schiff bestens, Kammer geräumig und [mehr...]
  • Frau C. meldete sich:
    Liebes Pfeiffer-Team, endlich! Meine zweite Frachtschiffreise! Es war wunderbar! Anfang August ging es von Hamburg  mit der "Henneke Rambow" durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Helsinki und [mehr...]
  • Herr B. sendete uns einen ausführlichen Reisebericht:
    Reisebericht als PDF-Datei. [mehr...]
  • Herr L. mailte uns:
    Melde mich von meiner Frachtschiffreise zurück, alles super, Sonne, Schnee, Regen, Nebel, Eis 50 cm, Sturm WS 8 in Böen 9. Ein toller junger kompetenter Kapitän, sehr freundlich und natürlich [mehr...]
  • Ein ausführlicher Reisebericht von Herrn B.:
    Anreise: PKW Charlotte à BHf Xanten à Duisburg – IC à Hamburg Hauptbahnhof Hamburg à Einquartierung & Übernachtung im Seemannsheim (einfach, sauber & gut) Krayenkamp 2. Spaziergang zu [mehr...]
  • Ehepaar W.:
    Liebe Familie Pfeiffer, liebe Frau Falkenberg, wir sind nach unserer Finnlandreise mit der Vera Rambow wieder gut in Rheinhessen gelandet. An Bord wurden wir total herzlich aufgenommen und haben [mehr...]
  • Herr K. schrieb uns ausführlich:
    Reisebericht als PDF-Datei. [mehr...]
  • Herr T. schrieb uns:
    Liebes Pfeiffer-Team, obwohl meine bei Ihnen gebuchte Reise schon sechs Wochen zurückliegt, möchte ich Ihnen dennoch meine Eindrücke übermitteln. Als langjähriger Freizeitskipper hatte ich den [mehr...]
  • Ehepaar B. aus D. schrieb uns:
    Nun sind wir schon einige Wochen aus Schweden zurück und schwärmen immer noch von dieser Reise. Mein Mann hat Ihnen ja schon berichtet. Der Kpt. ist ein sehr humorvoller Mensch, aber auch ein [mehr...]
  • Herr R. schrieb uns:
    Wertes Pfeiffer-Team! Seit gestern bin ich von meiner Reise mit der BERNHARD SCHEPERS zurück. Es hat mir einmal mehr gefallen ein paar Tage an Bord eines Feeder-Schiffes zu verbringen. Die [mehr...]

Frachtschiffreisen suchen

Aktuelles

Kurzfristig verfügbare Reisen:
 
102, 104 A, 104 B, 104 C, 105 A, 106 B, 109 A, 113, 114 A, 114 C, 135, 139, 140, 133, 146, 147.
Mehr Details...